Die Sprache im Zentrum

In wenigen Tagen wird das 12. Literaturfest Salzburg feierlich eröffnet – mit Gerhard Rühm, Tomer Gardi und Ariane von Graffenried. Unter dem Motto „Etwas mit der Sprache machen“ finden 5 Tage lang Lesungen und Performances an unterschiedlichen Locations in der Salzburger Altstadt statt.

Tomer Gardi, Ariane von Graffenried und Gerhard Rühm eröffnen das 12. Literaturfest Salzburg am Mittwoch, 22.5., um 19:30 Uhr im Solitär der Universtität Salzburg

Zu erleben sind AutorInnen und SprachkünstlerInnen, die ihren Fokus auf die Sprache richten, sich künstlerisch und spielerisch mit Sprache auseinandersetzen, sich den Phrasen und der Mode widersetzen. Dazu macht die politische Situation in Österreich, aber auch in Europa oder den USA die Beschäftigung mit der Sprache zu einer notwendigen und wichtigen künstlerischen Aufgabe. Sprache schafft Wirklichkeit, produziert Wirklichkeit. Die politische Sprache der Rechtspopulisten ist heute mit großer Energie dabei, unser Denken zu verändern. Gerade in Zeiten wie diesen können uns SchriftstellerInnen gegen Sprachmanipulationen misstrauisch machen.

Foto © Shiraz Grinbaum, Claudia Herzog und Privat