Ver(w)Ortungen: Herkunft, Sprache, Dialekt
Jazzit, Elisabethstraße
Eintritt: € 12/10.
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18:00 Uhr
Kritiker*innen interpretieren Lyrics: Lyrische Aufwärmübung
Die Ramsau, der Lungau oder gar die Menschheit und ihr Menschsein selbst? Bevor es im Jazzit aber derart ans Eingemachte geht, interpretieren frisch kundige Gäst*innen frisch eingespielte Songtexte für das Publikum und erklären uns, was mit Songzeilen gemeint ist, die wir immer schon kennen, aber nie verstehen. Ein Hauch Germanistik in Cloud Rap und Rockballade eröffnet den Abend.
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19:00 Uhr
„Diese Gegend hat mich kaputt gemacht, und ich bleibe so lange, bis man ihr das ansieht.“ – Herbert Achternbusch
Ausgehend von diesem Zitat von Filmemacher Herbert Achternbusch begeben wir uns in ein interdisziplinäres Gespräch mit der Lyrikerin und Autorin Doris Leeb, Mundart-Urgestein Fritz Messner (Querschläger) und dem Musiker Paul Plut (u.a. von der Band VIECH) über das Texten in der Muttersprache und die Last und Lust am inneren Text.
Moderation: Bernhard Flieher
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20:15 Uhr
Lesung & Gespräch: Milena Klien
Anschließend liest die Bassistin und Co-Songwriterin der Band Endless Wellness, Milena Klien, Texte und spricht über deren Entstehung zwischen literarischem Schreiben und Textarbeit für Songs und ihre Zugänge zu Literatur.
Moderation: Birgit Birnbacher
>> Milena Klien spielt auch am Nachmittag um 15:00 Uhr und 16:00 Uhr im Festzentrum. <<
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21:30 Uhr
Konzert: Paul Plut
Zur Abrundung des Abends gibt der musikalische Autodidakt Paul Plut ein Konzert. Seine Texte und Musik beschäftigen sich stark mit seiner Herkunft und deren Morbidität, aber auch einer ästhetischen Dimension von morbider Schönheit des Kargen, abseits von Kitsch.
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